Principessa`s  Hundesalon Elke Hartmann

 

Mit welchem Hund gehe ich in den Hundesalon?

Tipps

Auf dieser Seite erläutere ich Ihnen die einzelnen Fachbegriffe.

Handtrimmen


Hier wird abgestorbenes Deckhaar mit einem stumpfen Trimm-Messer oder
Daumen und Fingern gezupft. Abgestorben heißt, die Haarwurzel wird nicht mehr mit Nährstoffen versorgt und löst sich deshalb vom Haarbalg ab.
Rauhes Deckhaar (Schnauzer, Rauhhaardackel,Cairnterrier...) hat eine Besonderheit beim Fellwechsel. Es geht nicht von alleine aus, sondern bleibt im Haarkanal stecken. Der Hund versucht durch vermehrtes "Schrubbeln" das "reife"
bzw. "tote" Haar loszuwerden. Durch das Herauszupfen wird der Haarkanal für neues Haar frei gemacht. Idealerweise hat der Hund bereits eine neue Haarschicht nachgeschoben, den sog. "Rolling Coat". Zu beachten ist, dass Handtrimmen (Zupfen) nur bei Rauhaar-Hunden mit einer genetisch gut veranlagten Fellstruktur durchzuführen ist. Rauhaarige und drahthaarige Rassen
werden alle in bestimmten Zeitabständen getrimmt. Das macht sie relativ pflegeleicht.  Außerdem setzt sich an dem harten Haar kaum Schmutz ab. Wenn, dann ist er ohne Probleme nach dem Trocknen auszubürsten. Nur bei extremer Verschmutzung sollte man seinen Rauhaarigen baden.
Wie oft das Trimmen nötig wird, hängt nicht nur von der Rasse ab. Auch innerhalb der gleichen Rasse gibt es unterschiedliche Haartypen und Wachstumsgeschwindigkeiten. Laien meinen oft Trimming müsse eine üble Quälerei sein, da das Herauszupfen von menschlichen Haaren ziemlich schmerzhaft ist. Wie eingangs schon erwähnt, handelt es sich  aber um eine vollkommen andere Haarstruktur.  Das trimmbare Haar fällt nur sehr
schwer allein aus und die abgestorbenen Haarwurzeln verursachen Juckreiz. Ein fachgerecht und zum richtigen Zeitpunkt ausgeführtes Trimming schafft ihrem Hund somit Erleichterung.
Außerdem haben Sie Ihren Vierbeiner binnen kürzester Zeit wieder in einer ansprechenden Haarform. Wer seinen Rauhaarigen regelmäßig trimmen lässt, wird sich auch nicht über herumfliegende Haare in der Wohnung ärgern müssen. Ein großer Vorteil dieser Rassen.
Voraussetzung wäre dann allerdings ein regelmäßiges Trimming. Man beginnt bereits beim etwa drei Monate alten Welpen mit einem ersten Trimming und setzt dann im Abstand von etwa drei bis vier Monaten fort. Die Häufigkeit kann abhängig von Rasse und Haarform variieren.

Zupfen | Plucking
Das Fell der Spaniel und Setter, aber auch einiger Terrierarten wird so bearbeitet.
Abgestorbenes Haar wird mittels Daumen und Zeigefinger entfernt. So können
vereinzelte Haare bearbeitet werden. Diese Methode schafft ein natürliches
Aussehen beim Übergang verschiedener Haarlängen.

Effilieren
Bei dieser Technik werden Scheren mit gezackten Schneiden (einseitig oder beidseitig) verwendet. Sie lassen seidiges und weiches Fell nach dem Schnitt natürlich aussehen.

Scheren
Bei Hundeschur denken Sie sicher zuerst an Pudel. Das ist auch richtig. Hinzu kommen andere Rassen, bei denen man oft von Trimming spricht, aber Scheren
meint. Das erklärt sich durch die englische Bedeutung des Wortes trim (Trimmen), im Sinne von zurechtmachen, in Ordnung bringen, stutzen. 
Bei manchen Hunden empfiehlt es sich nur Augen, Pfoten, Ohren, Po, Bauch von langem Haar zu befreien. Besonders im Winter, bei Schnee und Matsch erleichtert es Langhaar-Hunden das Laufen und dem Besitzer die Pflege.

Kämmen und Bürsten
Unabhängig von ihrer Rasse oder Haarform sollten alle Hunde regelmäßig gebürstet und entsprechend ihrer Haarstruktur auch gekämmt werden. Kämmen und Bürsten fördert die Durchblutung der Haut, regt den Kreislauf an und steigert somit das Wohlbefinden unseres Hundes. Ganz nebenbei werden so Schmutz und kleine Hautschuppen entfernt und die Haare in eine ordentliche Form gebracht. Natürlich reagieren diese Hunde auch wesentlich gelassener, wenn einmal eine Zecke entfernt werden muss oder andere unangenehme Untersuchungen und Prozeduren anstehen.

Ohrenpflege
Häufig beschränkt sich die Ohrenpflege auf Kontroll- Maßnahmen. Wann und was man manchmal darüber hinaus tun sollte, erfahren Sie hier. Probleme sind bei den so genannten "Schlappohren" gar nicht so selten.
Die Ohrenpflege hängender oder gekippter Ohren ist etwas umfangreicher. Der Gehörgang des Hundes verläuft abgewinkelt. Schon  dadurch ist die Belüftung des Innenohres etwas erschwert. Wird der Gehörgang zusätzlich durch das Ohr abgedeckt, leistet die schlechtere Belüftung der Ansiedlung von Bakterien und Pilzen Vorschub. Wenn die Haare im Ohrinnern stark wuchern und dann mit Ohrenschmalz verkleben, steht der beste Nährboden für eine Ohrenentzündung bereit.  Vorbeugend reinigt man das Ohrinnere vorsichtig mit einem Läppchen und Ohrentropfen bzw. Ohrpflegelotion für Hunde.

Haare, die im und am Gehörgang wachsen, sollten entfernt werden um Entzündungen vorzubeugen.  Es empfiehlt sich, die Haaren auszuzupfen, da damit der Gehörgang wirklich frei wird. Schneidet man die Haarfe nur kurz, so können die abgeschnittenen Haare sehr hart wirken und  zu Reizungen führen.
Es ist sehr wichtig, auf saubere und hygienisch einwandfreie Ohren zu achten, denn Ohrenentzündungen bilden sich ziemlich schnell.


Krallenpflege
Bei Tieren, die vorwiegend auf weichem Boden laufen, wie Wiese, Erde,
Waldboden, Feld etc., sollte die Länge der Krallen öfter kontrolliert werden.
Bei Hunden, die überwiegend auf Beton und Asphalt ihren Auslauf haben,
wird das Kürzen seltener oder gar nicht nötig sein. Wir verwenden spezielle Krallenzangen, die auf Stärke und Grösse der Krallen abgestimmt sind.
Gut bewährt haben sich Modelle mit runden Schneidflächen, deren Form einer Kralle nachempfunden wurde. Diese Krallenzangen sind meist in der Lage, mit gleichmäßigem Druck von allen Seiten die Kralle mit einem sauberen Schnitt einzukürzen. In den Krallen befinden sich Nerven und Blutgefäße. Bei jedem Tier ragen diese unterschiedlich weit in die Krallen hinein. Hat der Hund dunkles Krallenpigment, ist es allerdings fast unmöglich von außen zu erahnen, wo Nerven und Blutgefäße enden. Darum geht man sehr vorsichtig vor.

Zahnpflege

Diese Frage lässt sich nicht einfach mit ja oder nein beantworten. Manche Hunde haben über Jahre ein einwandfreies, sauberes Gebiss und gut durchblutetes, gesundes Zahnfleisch. Es wäre völlig überflüssig, wenn Sie bei solchen Tieren mit dem Zähneputzen beginnen. Die Mehrzahl der Hunde entwickelt Zahnbelag, manche auch  Karies und Parodonthose. Belassen Sie es dabei, riskieren Sie nicht nur Schmerzen Ihres Hundes, sondern ernsthaft Folge- Erkrankungen.
Unsere Vierbeiner bekommen ihre Mahlzeiten häufig weich und „maulgerecht“ serviert. Damit sind dem Zahnbelag und später Zahnstein Tür und Tor geöffnet. Spätestens wenn die Zahnbeläge durch ihre gelblich- bräunliche Verfärbung deutlich sichtbar werden und dem Fang ein unangenehmer Geruch entströmt, wird es höchste Zeit  Pflegemaßnahmen zu ergreifen. Da einige Rassen von vornherein eine gewisse Disposition zur Zahnsteinbildung mitbringen, wäre bei diesen von Anfang an gut auf die Zahnpflege zu achten. Zunächst ist es also Ihre einzige Aufgabe, das Gebiss Ihres Hundes regelmäßig auf Zahnbelag und Veränderungen des Zahnfleisches zu überprüfen.
Vorbeugung- immer noch die beste Medizin gegen Zahnbelag
Wenn sich nun erster, zarter Zahnbelag zeigt, gibt man dem Hund nach jeder Mahlzeit ein Stück rohe Möhre oder ein Knabberspielzeug zur Zahnreinigung. Dafür kommen Kauhufe (getrocknete Rinderhufe), Knochen oder industriell gefertigtes Zahnreinigungsspielzeug in Frage. Mit Knochen sind ausschließlich dicke Gelenkenden oder Röhrenknochen gemeint. Diese neigen nicht so leicht zum Splittern, versprechen aber langen Kaugenuss und Beschäftigung. Teilweise gibt es diese mit Füllung, eine Paste, die Hunde sehr mögen. Bei den beliebten Kauhufen muss man aufpassen, dass der Hund das letzte Stück nicht verschluckt. Es ist recht hart und er könnte sich innerlich verletzen. Ansonsten wirken Kauhufe intensiv zahnreinigend und sind auch für kleinere Rassen geeignet, die mit großen Knochen oft nicht zurechtkommen.
Geflügel- und Kotlettknochen sind hingegen ungeeignet und gefährlich.

Sie können ihrem Hund natürlich auch die Zähne putzen, sollten damit aber bereits spielerisch im Welpenalter beginnen, damit Sie später bei dem erwachsenen Hund keine Probleme haben. Zahnbürste und Zahnpasta mit leckerem Wild oder Geflügelgeschmack erhalten Sie bei ihrem Tierarzt. Bitte keine herkömmlich Zahnpasta benutzen - ihr Hund wird sie nicht mögen und bekommen wird sie ihm auch nicht.
Gesunde Zähne und Zahnfleisch sind für Hunde genauso wichtig wie für Menschen.
 

Tierheilpraktiker

Eine gute Alternative zur herkömmlichen Tiermedizin ist mittlerweile die Hömöopathie für Tiere. Die Tierheilpraktiker sind für viele Erkrankungen ein guter Ansprechpartner und helfen auf sanfte Art und Weise.

 

Natürlich bin ich froh über Eure Tipps. Schickt mir doch einfach eine E-Mail, damit wir uns austauschen können! info@hundesalon-elke-hartmann.de Ich freue mich darauf.

 

 

 

Pflege des kurzhaarigen Fells

Hunderassen mit kurzem Haar, wie z.B. Boxer, Kurzhaardackel oder Labrador sind am leichtesten zu pflegen. Sie benötigen nur einen Frottierhandtuch, einen Kamm und eine Bürste, möglichst aus Naturborsten.

Auch Gumminoppenbürsten und –handschuhe sind für diesen Felltyp geeignet. Zuerst wird das Fell mit der Bürste kräftig gegen den Strich gestriegelt, wodurch die abgestorbenen Haare ausfallen werden.

Dann mit der Gumminoppenbürste mit dem Strich, also von Kopf bis zum Schwanz, bürsten, um das Fell zu reinigen. Zuletzt wischen sie das Fell mit dem angefeuchteten Frottierhandtuch ab. Hunde mit diesem Felltyp dürfen nur selten gebadet werden, da das natürliche Fett, welches das Fell u.a. wasserabweisend hält, mindestens sechs Wochen benötigt, um sich komplett zu regenerieren.

 

Pflege des langhaarigen Fells

Hunde mit langem Haar sind z.B. Collies, Bobtails aber auch der Deutsche Schäferhund. Bürsten sie solches Fell zunächst mit einer Borstenbürste oder einer weichen Drahtbürste nach vorne über den Kopf und die Schultern.

Dann mit dem Strich zurückbürsten und zuletzt die Flanken ebenfalls mit dem Strich ausbürsten. Zu Zeiten des Haarwechsels, aber auch weil dieser Felltyp zu Verfilzungen neigt, sollten sie das Fell zusätzlich regelmäßig mit einem weitzahnigen Kamm vorkämmen, dann mit einem feineren Kamm nachkämmen.

Verfilzte Haarknoten vorsichtig mit den Fingern auflösen, oder, bei starker Verfilzung, mit der Schere abschneiden.

Abschließend können sie das Fell mit einem feuchten Ledertuch abreiben. Zwei Bäder pro Jahr, im Frühjahr und im Herbst, sind für diesen Felltyp notwendig.

 

Pflege des rauhhaarigen Fells

Zu diesem Felltyp gehören Rassen wie Rauhhaardackel, Schnauzer und die meisten Terrier. Ein Merkmal dieses Felltyps ist eine starke Unterwolle, welches ein gründliches Ausbürsten verlangt.

Aber auch um ein stumpfes Fell zu vermeiden, muss regelmäßig ausgebürstet werden, am besten mit der sogenannten Zupfbürste. Dabei handelt es sich um eine Bürste aus Draht mit an der Spitze gebogenen Borsten. Wie beim kurzhaarigen Felltyp zuerst gegen, dann mit dem Strich bürsten.

Neben der regelmäßigen Pflege durch Kämmen und Bürsten muss der Hund mindestens zweimal im Jahr, besser noch alle drei bis vier Monate, getrimmt und gebadet werden.

 Auch ein Scheren etwa alle zwei Monate ist möglich. Dabei können Haare, welche die Augen und Ohren bedecken, mit einer abgerundeten Schere abgeschnitten werden.

 

Pflege des lockig-kraushaarigen Fells

Hunderassen mit gelocktem, kraushaarigen Fell sind u.a. der Pudel, Bedlington-Terrier und Kerry Blue.

Auch dieser Felltyp hat ein ausgeprägtes Unterfell, welches regelmäßig mit der Zupfbürste gepflegt werden muss. Kämmen und Bürsten erfolgen ebenfalls so wie beim rauhhaarigen Typ.

Dabei ist es sehr wichtig, die Ohren auf zu lange Haare im Gehörgang hin zu überprüfen. Diese müssen dann ausgezupft werden, auf keinen Fall darf man dazu eine Schere verwenden. Hunde dieses Haartyps machen zwar keinen Haarwechsel durch, trotzdem sollten sie ca. alle zwei Monate getrimmt und gebadet werden.

Ein erstes Trimmen darf jedoch erst mit vierzehn oder fünfzehn Wochen vorgenommen werden.

 

Pflege des seidigen Fells

Die meiste Pflege verlangen Hunde mit seidigem Fell, wie etwa der Afghanische Windhund, Spaniel, Setter, Malteser, Yorkshire-Terrier, Pekinesen und Lhasa Apso.

Die ersten drei Rassen in dieser Reihe müssen mindestens alle drei Monate gebadet und durch entsprechendes Bürsten und Kämmen von abgestoßenen Haaren befreit werden.

Das Fell der Spaniel, Malteser und Yorkshire-Terrier muss ebenfalls alle drei Monate getrimmt werden. Beim Spaniel müssen zusätzlich zum Fell auch die Haare der Pfoten und der Ohren getrimmt werden, um eine Ansammlung von Dreck etc. an diesen empfindlichen Stellen zu vermeiden.

 

Pflege des extremen Fells

Manche exotische Rassen weisen ein ungewöhnliches Fell auf, welches eine spezielle Pflege notwendig macht. Fragen sie am besten den jeweiligen Züchter oder den Tierarzt, wie man dieses Fell richtig pflegt.

Der Ungarische Puli etwa hat ein Fell, welches wie die Locken der jamaikanischen Rasta-Männer absichtlich verfilzt ist und in langen Strähnen herunterhängt. Das ist jedoch kein Zeichen einer Vernachlässigung, im Gegenteil: Um auf Ausstellungen gezeigt werden zu können, darf dieses Fell extra nicht ausgekämmt werden.

Der Mexikanische Nackthund jedoch, der so gut wie haarlos ist, muss sanft aber regelmäßig gebürstet und gekämmt werden.

 

Pflege spezieller Fellpartien

Zu lange Haare in der Augenumgebung können die Sicht des Hundes beeinträchtigen und die Binde- und Hornhaut des Auges verletzen. Deshalb sollten diese Haare mit einer abgerundeten Schere vorsichtig kürzer geschnitten werden.

Im Gehörgang dürfen zu lange Haare nur ausgezupft werden, eine Schere könnte hier zu schweren Verletzungen führen.

Haare zwischen den Ballen, die zu lang werden, können zu Verfilzungen führen. Sie müssen deshalb geschnitten werden.

Verklebte Haare im Analbereich sollten sie mit einem Kamm von der Haut wegziehen und dann oberhalb des Kammes abschneiden.

Bei einer eitrigen Vorhautentzündung müssen die Haare im Genitialbereich abgeschnitten werden. Um obengenannten Beschwerden vorzubeugen, sollten aus hygienischen Gründen die Haare im Genitial- und Analbereich regelmäßig gekürzt werden.

 Auf keinen Fall dürfen sie die sehr empfindlichen Schnurr- oder Tasthaare schneiden.

 

 

In vielen Ländern, z.B. Italien, Frankreich, den USA etc. gehört es zur "Normalität", mit Hunden aller Rassen in einen Salon zu gehen. Prinzipiell sollten alle Vierbeiner mit längerem Fell regelmäßig  gründlich gewaschen und gebürstet werden.

 

Vorbereitung

Da ein komplette Behandlung durchaus 2-3 Stunden dauern kann, wäre es nett, wenn Sie Ihren Liebling vorher Gassi führen. Eine Hundewiese finden Sie direkt vor Ort.

Schönes
für Ihren Hund

Ein gut gepflegter Hund verdient natürlich auch geschmackvolle Accessoires.

 

Wie oft sollte ein Hund gewaschen werden?

Sobald es aus hygienischer Sicht erforderlich erscheint, sollte das Tier gebadet werden. Fallen Ihnen an Ihrem Liebling starker Geruch oder sichtbare Verschmutzungen auf, steht eine Fellreinigung an.

Trotz allem gilt: Der Hund sollte immer nur mit speziellen Shampoos gebadet werden; am besten mit Pflegeprodukten auf Naturbasis mit möglichst wenig Chemie.

Die Vorteile
regelmäßiger Tierpflege

Fellpflege ist kein Luxus, sondern eine hygienische Notwendigkeit, die der Gesundheit und dem Wohlbefinden Ihres Hundes zugute kommt.

1. GESUNDERHALTEN DER HAUT
2. HAARAUSFALL WIRD DEUTLICH GEMINDERT
3. HAUT UND FELLSTRUKTUR WIRD AUF NATÜRLICHE WEISE     ROBUSTER UND SOMIT WIEDERSTANDSFÄHIGER GEGEN     UMWELTEINFLÜSSE UND PFLEGELEICHTER
4. DIE NATÜRLICHE ABWEHR IHRES TIERES WIRD GESTÄRKT

 

... und soll auch ich mit meinem Hund in den Hundesalon gehen?

Soll das Fell Ihren Hund wirksam vor Hitze und Kälte schützen, dann muss es locker und luftig, also sauber sein. Zur notwendigen Fellpflege gehören deshalb auch regelmäßiges Bürsten und Kämmen zuhause. Denn keiner unserer Lieblinge - egal, ob lang-, kurz- oder drahthaarig - hat ein so dickes Fell, dass  ihm Verknotungen, Verfilzungen und deren unangenehme (und oft kostspielige!) Folgen nichts ausmachen würden. Regelmäßig gepflegt, das heißt gebürstet/gekämmt zuhause und gewaschen und ggf. geschnitten oder getrimmt im Salon, geht es der Haut und dem Fell Ihres Hundes blendend und sein Wohlbefinden ist so, daß Sie auch Ihre Freude an einem gepflegten Haustier haben werden.

Was bedeutet regelmäßige Fellpflege für die Gesundheit Ihres Tieres?

Für Gesundheit und Wohlbefinden eines in heutiger Zivilisation lebenden Hundes, ist die Pflege von Haut und Haarkleid unerlässlich. Dies gilt ganz besonders für langhaarige Hunde- und Katzenrassen. Je nach Rasse und Haarlänge sollten von wöchentlich bis täglich 10 bis 15 Minuten für die Fellpflege aufgewendet werden. Manche Tiere mögen das Bürsten anfänglich nicht, deshalb sollten Sie ihr Tier von klein auf an regelmäßige Pflegeeinheiten gewöhnen. Das kürzere lichtere Welpenfell lässt sich nämlich normalerweise leichter ausbürsten und kämmen als bei erwachsenen Tieren, so daß man bereits Jungtiere spielerisch an das Haarekämmen und Stillhalten gewöhnen kann. Ein anschließendes Leckerchen als Belohnung wird diesen Prozess sicher noch verkürzen. Achten Sie darauf , dass das Tier auf einer trittsichern Unterlage steht (möglichst in bequemer Arbeitshöhe) und nur Kämme und Bürsten  verwendet werden, die die Haut ihres Tieres nicht verletzen können ( Vorsicht bei Billigprodukten!). Durch das Bürsten / Kämmen werden nicht nur Schmutz und Staub entfernt, sondern auch Verknotungen ( Vorstufe von Filz) entfernt. Ferner wird dabei die Durchblutung der Haut gefördert, wodurch das Haarwachstum und dessen Regeneration untersützt werden. Bei vielen Rassen ist besonders während der Fellwechsel im Frühjahr und Herbst das regelmäßige Bürsten ganz wichtig, um die alten, abgestorbenen Haare zu entfernen, wodurch die Haut "frei atmen" kann, und das neue Fell schöner nachwächst.

Verfilzungen, die Luft von der Haut abhalten, führen leicht zu Ekzemen, begünstigen
bakterielle Hautentzündungen und Mykosen (Pilzinfektionen) und sind ein optimales Heim für Ektoparasiten (Flöhe, Milben, Zecken etc.). Ferner wird das Wohlbefinden ihres Tieres durch Verfilzungen enorm vermindert.

In diesem Zusammenhang ist auch auf die Haare im Bereich  der Augen und Ohren zu achten. Gegebenenfalls sollten diese gekürzt werden, damit sie nicht auf die Hornhaut treffen und der Hund frei sehen kann. Den äußeren Gehörgang sollten Sie auch aus hygienischen Gründen nicht zu dicht zuwachsen lassen, dies könnte leicht zu Ohrenentzündungen führen.

Im Bereich des Afters und im "Intimbereich" ist es sinnvoll, die Haare aus hygienischen Gründen kurz zu halten. An den Pfoten sollten die Haare nicht zu weit über Ballen und Krallen hinausstehen
(Rutschgefahr, Verschmutzung etc.).

Ein qualifizierter und profesioneller Hundesalon ist mit all diesen Fragen bestens vertraut und wird seine Kunden gerne über die individuell erforderlichen Pflegemaßnahmen zuhause beraten.  Auch wird er Sie über das richtige (und sichere!) Werkzeug informieren und Ihnen die erforderlichen Techniken zeigen. Von Schneidearbeiten im "do-it-yourself"-Verfahren ist erfahrungsgemäß abzuraten. Das Verletzungsrisiko für den Hund ist bei ungelernten Händen recht hoch und wenn was passiert sind die Folgen auch teuer, so dass sich die Aktion unterm Strich meist nicht gelohnt hat, mal davon abgesehen, wie´s aussieht. Darüber hinaus, ist ihr Tier z. B. beim Schneiden oder Krallenkürzen mal verletzt worden, wird dies für lange Zeit im Gedächtnis des Hundes präsent bleiben. Wenn Sie also Ihrem Tier einen Gefallen tun möchten, lassen Sie Schneide- und Trimmarbeiten von einem qualifizierten Profi machen!